Eine Frage – Volume 1 : „WOHER KOMMT DIE IDEE ZU LOST PROJECT?“

Von Robert

Dienstag, 03. Februar 2020
Lesezeit: 2 Minuten

Bonjour liebe Leser*innen!

Mit diesem Post führe ich eine lose Serie ein, in der ich eure Lieblingsfragen an mich beantworte. Den Anfang macht:

„WOHER KOMMT DIE IDEE ZU LOST PROJECT?“

Die Idee zu »Lost Project« habe ich schon, seit ich sechzehn Jahre war. Meine Schwester kam damals auf mich zu, weil sie eine SciFi-Kurzgeschichte für die Schule schreiben musste, sie aber keine Lust dazu hatte. Spontan fiel mir die Idee mit dem Asteroiden ein, der die Dinosaurier auslöschte und ich spann sie weiter zu der Grundidee, die heute der übergreifende Plot der »Lost Project«-Trilogie ist. Damals schrieb ich meiner Schwester eine vierseitige Geschichte, welche im Grunde der Elevator Pitch der Trilogie sein könnte. Der Text lag dann viele Jahre bei meinen anderen Ideen im Fach.

Ursprünglich wollte ich daraus eine zehnteilige Comicserie machen, aber das wäre wohl viel zu aufwändig geworden. Erst als ich beschloss, dass ich alle meine Ideen einfach mal aufschreiben sollte, bevor ich ein visuelles Mammutwerk plante, war klar, dass ich Romane schreiben würde.

Dass ich eine Dinosaurier-Trilogie schreibe habe, ist übrigens purer Zufall, denn ich habe noch ein paar andere spannende Projekte in der Schublade. Wichtig für meine ersten Romane war, dass ich erst einmal kürzere Geschichten schreiben wollte, um mich nicht zu verzetteln.

Sehr hilfreich fand ich in diesem Zusammenhang Edgar Rice Burroughs »Caspak Trilogie«, bei der es ja auch um Dinosaurier geht; viel weniger vom Inhalt als viel mehr von der Art der Erzählung. Die drei Bücher sind allesamt recht kompakt und doch schafft Burroughs es, auf diesen wenigen Seiten, eine extrem dichte Geschichte mit einer detailreichen Welt zu erschaffen.

Bei der »Lost Project«-Trilogie reizt mich am meisten, dass ich mir eine Erde vorstellen kann, die vollkommen ohne den Einfluss des Menschen ist. Wenn wir die Möglichkeit hätten, an das Ende der Kreidezeit zu reisen, was würden wir dort vorfinden? Wie sieht ein Urwald aus? Wie eine unveränderte Küstenlinie? Wie sieht der Sternenhimmel aus? Was für Geräusche hört man? Wie klar ist die Luft? Wie intensiv sind die Gerüche?

Nach uns Menschen wird das Leben weitergehen.

All das möchte ich meinen Leserinnen mit der Trilogie zeigen. Ihnen die Schönheit der Erde nahebringen. Und die Gewissheit, dass wir mit unserem gegenwärtigen Handeln unseren Planeten für uns Menschen unbewohnbar machen.

Nach uns Menschen wird das Leben weitergehen. Die durch uns ausgerotteten biologischen Nischen werden neu besetzt werden und all unser Scheitern wird Millionen Jahre später in ein paar Sedimentschichten dokumentiert sein. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen negativ, aber es beruhigt mich, dass irgendwann wieder eine unberührte Natur die Erde überwuchert.

In diesem Sinne, bis zu nächsten Fragerunde! Ihr dürft mir gern weitere Fragen stellen (Im Kontaktformular oder, wenn ihr euch für meinen Newsletter angemeldet habt, an meine Newsletteradresse 🙂 )

Cheese, Robert